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Vereinsgeschichte

Des Arbeiter - Radfahrervereins "Frisch Auf" Dornheim zum 50 jährigem Jubiläum am 19., 20. und Juli 1958

Als nach der Jahrhundertwende an vielen Orten des Kreises Groß - Gerau Arbeiter - Radfahrervereine gegründet wurden, die. sich dem Arbeiter - Radfahrerbund "Solidarität" Deutschlands angeschlossen haben, da gab mir der Kreisvorsitzende Heinrich Göbel - Rüsselsheim auf einer Konferenz den Auftrag, in Dornheim einen Bruderverein zu gründen

Durch die Ortsschelle ließ ich bekannt machen, daß sich die mit dem Rade zur Arbeit fahrenden Arbeiter im Gasthaus "Zur Eisenbahn" versammeln sollen, zwecks Gründung eines Arbeiter - Radfahrervereinens.

Der "Hessische Volksfreund" Darrnstadt berichtet unterm 26. Juli 1908 folgendes: Eine heute. bei. Wilhelm Dechert stattgehabte Versammlung radfahrender Arbeiter befaßte sich mit der Gründung eines Arbeiter - Radfahrervereins. Genosse Feldmann referierte über Zweck und Ziele des Arbeiter - Radfahrerbundes "Solidarität", worauf 14 Genossen sofort ihren Beitritt erklärten.

Als 1. Vorsitzender wurde Christian Löffler gewählt, als 2, Vorsitzender Philipp Wild, als Kassierer Heinrich Willmann, als Schriftführer Peter Rückert und als. Beisitzer Heinrich Dechert und Jakob Roth gewählt. 1. Fahrwart wurde H. Willmann, 2. Fahrwart Jakob Krumb.Somit besteht auch hier eine Abteilung leichter Kavallerie. Ein herzliches "Frisch Auf" der jungen Organisation.

Bei der Gründung wurden noch die Arbeiter - Radfahrer Konrad Krumb, Johannes Gils, Fritz Balser, Karl Koop, Heinrich Rürkert, Heinrich Feldmann, Jakob Hofmann und Jakob Feldmann aufgenommen. Mit dem Eintritt in den Arbeiter - Radfahrerbund "Solidarität" war eine, Versicherung bei Radunfällen verbunden.

Im weiteren wurden Ausflüge im Heimatgebiet unternommen. Die erste Radtour des Vereins erfolgte am ersten Ostertag 1909 an die Bergstraße. Bei herrlichem Frühlingswetter ging die Fahrt durch das Ried nach Gernsheim, wo in der Wirtschaft des Genossen van der Hoogen der erste Halt war und das Frühstück eingenommen wurde. Dann ging die Fahrt über Hähnlein, Auerbach, Zwingenberg nach Bensheim. Auf der Station Hähnlein hatte Fahrwart Willmann Halt geblasen, weil zwei Genossen durch Schuhnägel platt hatten. Erst nach der Reparatur ging es weiter. Im Gasthaus "Zur Linde" in Bensheim wurde mittags Rast gehalten. Auf dem Heimweg ging die Fahrt nach Darmstadt in das Gewerkschaftshaus. Die letzte Einkehr war im "Frankfurter Hof" zu Wolfskehlen bei dem Gastwirt Justus Schaffner, der von Dornheim war.

Da das Reigenfahren der Vereinsmitglieder nach der Jahrhundertwende schon bekannt und beliebt war, entschloß man sich auch, in Dornheim diesem Sport ohne Saalmaschinen zu dienen.

Der erste Fahrplatz war im Wäldchen "am Schwarzen Berg" am Grubenweg, wo der Vereinswirt am Himmelfahrtstage immer Tanzmusik abhielt. Ortsüblich nannte man diese Stelle dem Schreiwer sein Platz. Bis zum 1. Weltkrieg 1914 hatte der Verein noch keine eigenen Saalmaschinen mit den eigenen Tourenrädern übte man das Reigenfahren. Das Korsofahren kam bei Festlichkeiten im Dorfe zu Ehren. Bei dem 25 jährigen Turnfest 1911 des Turnvereins 1886 und bei dem 50 jährigen Vereinsjubiläum des Gesangvereins "Gerrnania" sahen wir den Arbeiter - Radfahrerverein mit buntgeschmückten -Rädern an der Spitze des Festzuges.

Der erste Weltkrieg 1914-1918 brachte die Tätigkeit des Vereins zum Stillstand. Nach dem Kriegsende nahm der Verein unter dem Vorsitzenden Philipp Leißler seine Tätigkeit wieder auf. Durch die Initiative des Sportgenossen Jakob Krumb, Rheinstr., wurden bei der Firma Opel sechs Saalmaschinen gebaut. Die Vereinsmitglieder stifteten aus eigener Kraft eine Fahr - und Tanzbühne von 10x12 m. Angeschlossen war noch ein Musikpodium von 6 x 6m. Bei Radsportfesten, die der Verein auf dem Festplatz im vorderen Dahlerbruch abhielt, hat es sich immer .bewährt das der Verein eine eigene Bühne hatte. Durch Verleihen der Bühne an Brudervereine hatte der Verein Einnahmen, die zur Förderungen des Radsportes verwendet wurden. Als im Jahre 1933 viele Arbeitervereine aufgelöst und das Inventar beschlagnahmt wurde, wurde auch die Bühne und ein Schrank beschlagnahmt. Die sechs Saalmaschinen wurden zum Preise von 6,- Mark das Stück im Fasselhof verkauft. Wo die Bühne und der Schrank hingekommen sind, weiß niemand. Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich die noch lebenden Vereinsmitglieder wieder zusammen, um die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen. Die alten Ansprüche wurden geltend gemacht und gleichzeitig ein Grundstock für das Vereinsleben geschaffen.

1949 konnte erstmalig, durch eine Spende des Mitgliedes Heinrich Krumb (Wäscherei), der Saalsportbetrieb im Saale Peter Dechert wieder aufgenommen werden. Durch die Einrichtung eines Kinos mußt der Saalsport wieder eingestellt werden. 1955 stiftete der ARKB eine Kunstmaschine, und sechs Paar Rollschuhe. Die Jugend machte sofort von, der neuen, Sportart Gebrauch. Das erste Auftreten war im Juni 1955 in Wolfskehlen. Am 1. September 1955 fand der erste Saalsportwerbetag Im "Alten Brauhaus" Lerch statt. Als Gäste waren Sportler aus Alzey (Rheinhessen), Klein - Gerau und Wolfskehlen erschienen und traten sportlich auf. Bürgermeister Krumb hob in einer Ansprache die sportlichen Leistungen hervor und gab seiner Freude Ausdruck, daß in Dornheim ein solcher Abend geboten wurde. Im Mai 1956 konnte zum ersten Male an einer Bezirksmeisterschaft in Biebesheim. teilgenommen werden. Im Rollschuhlaufen errang der Verein drei Titel. Bei der Landesmeisterschaft 1956 in Bad Homburg wurde ein Titel errungen. Im Mai 1957 war die Bezirksmeisterschaft in Hofheim im Ried. Dabei wurden von 12 Disziplinen acht Bezirksmeister, zwei zweite und drei dritte Plätze belegt. Dornheim 'war somit der erfolgreichste Radfahrerverein aus dem Kreis Groß Gerau. Eine Auslandsfahrt in die Schweiz nach Oberburg bei Bern zu, den dortigen Sportfreunden war für den Arbeiter - Radfahrerverein "Frisch Auf" ein schönes Erlebnis. Der sportliche Erfolg der Dornheimer Gäste war besonders in der Landeszeitung der Schweizer lobend erwähnt, 39 Teilnehmer nahmen an diesem schönen Sportausflug teil.

Seit 1. Dezember 1957, ist Peter Roth 1. Vorsitzender des Vereins. Der langjährige Vorsitzende des Vereins Philipp Leißler wurde in Anbetrach seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannte.

Als dritte Sparte im Radfahrerverein "Frisch Auf" Dornheim besteht seit 1957 eine Motorsportgruppe. Sie wurde in der Generalversammlung 1957 gegründet. Bedingt durch die Gründung wurde die Bezirksmeisterschaft nach Dornheim verlegte, die am 19. Mai 1957 auf dem Festplatz stattfand. Unsere Teilnehmer konnten dabei schon Einige Erfolge erzielen. Auch die Landesmeisterschaft in Wetzlar wurde von einigen Sportlern besucht und wir konnten mit großer Zufriedenheit in unsere Heimat fahren. Die Motorsportgruppe Dornheim hatte einen 2. und 3. Plätze belegt. Auf diese Plazierung hin konnten wir an der Bundesmeisterschaft in Pforzheim teilnehmen. Bei dieser Meisterschaft war unsere Erfahrung nicht ausreichend und wir belegten nur mittlere Plätze. Wir besuchten noch einig andere Veranstaltungen um unsere Erfahrungen zu verbessern.

Einen beachtenswerten Erfolg hatte die Motorsportgruppe, bei der am 4. Mai d. J. statt gefundenen Bezirksmeisterschaft in Stockstadt am Rhein. Im Geschicklichkeits- und Sicherheitsfahren konnten fünf Bezirksmeister errungen werden.

Ein schöner Auftakt zu unserem 50jährigen Jubelfeste war der Gegenbesuch des Brudervereins Oberburg (Schweiz), die an den Pfingstfeiertagen, 25. und 26. Mai 1958, unsere Gäste in Dornheim waren, Mt den Oberburgern kam auch noch eine Mannschaft aus Bern nach Dornheim. Der Empfang der Schweizer Gäste war ein herzlicher in unserem Orte. Viele Dornheimer nahmen auf dem Rathausplatz an der Begrüßung und dem Empfang teil. Der Dornheimer Spielmannszug verschönte den Empfang mit, flotten Märschen, die großen Beifall fanden Vorsitzender Roth, Landrat Seipp und Bürgermeister Krumb hielten Ansprachen und hießen die Gäste herzlich willkommen. Der Vorsitzende der Oberburger dankte anschließend für den freundlichen Empfang.

Am 1. Pfingstfeiertag fand im "Alten Brauhaus Lerch" ein Radballturnier. statt, an dem außer den Schweizern noch Mannschaften aus Kostheim, Wetzlar, Rüsselsheim, und Essen teilnahmen. Das Internationale Turnier endete in der Belegung folgender Plätze: 1. und 2. Kostheim I und II ,3. Essen, 4. Oberburg, 5. Bern, 6. Rüsselsheim, 7. Wetzlar, Viele Einwohner wahren Zuschauer bei diesem Saalsport.

Bundesvorsitzender Volk hielt im Saale Lerch eine Rede über Zweck und Ziel des Arbeiter - Radfahrerbundes "Solidarität". Bei einem gemütlichen Beisammensein in den Abendstunden, unter Mitwirkung der Chorgemeinschaft 1844 und der Sportgemeinde Dornheim, , nahm auch noch Bezirksleiter Bueß aus Kostheim das Wort. Eine Schweizer Musikkapelle spielte zum Tanz auf.

Mit Geschenken wurden die Schweizer Gäste bedacht von Landrat Seipp, Bürgermeister für die Gemeinde Dornheim und Philipp Meier mit einem Tischwimpel. Die Schweizer überreichten den Gastgebern ein Symbol des Schweizer Bundesstaates und des Kantons Bern

Ein Beweis größter Vereinstätigkeit nach dem zweiten Weltkrieg bewies, der Arbeiter - Radfahrerverein "Frisch Auf" Dornheim bei dar Bezirksmeisterschaft im Rad -und Rollschuhsport in Gustavsburg am 1. Juni 1958. Von 12 beschickten Disziplinen konnten 11 Bezirksmeister errungen werden, Die neuen Meister haben Teilnahmeberechtigung an der Landesmeisterschaft.

In knapp. drei Jahren konnte unser Verein im einzigen 'Saale "Zum alten Brauhaus" der Familie Lerch, dank der Unterstützung der Gastgeber .sich vorwärts bilden, was nicht nur unserem Verein, sondern auch der Gemeinde zur Ehre gereicht.

Autor.: Joh. Heinrich Feldmann II.

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Vereinsgeschichte ab 1958

Zum Vereinsjubiläum im September 1983

Die Festtage zum 50 jährigen Jubiläums vom 19, bis 21, Juli 1958 die bei schönem Wetter von allen Bürgern von Dornheim gefeiert wurden, und somit ein Beweis erbrachten daß auch kleine Vereine deren Unterstützung erwarten können. Das Festzelt war an allen Tagen bis auf den letzten Platz besetzt. Bei dem großen Festzug beteiligten sich über 5o Gruppen aus Dornheim und den Brudervereinen der näheren weiteren Umgebung. Das Fest war in allen Belangen ein großer Erfolg wo doch der Verein zu dieser Zeit nur ca. 5o Mitglieder zählte.

In den Jahren nach dem Fest bis 1965 war ein Stillstand im Vereinsleben des Rad und Rollsportvereins eingetreten so wie es im Leben ebenfalls ist, nach einem Hoch kommt zwangsläufig ein Tief. Dieses Tief wurde durch die Jahreshauptversammlung am 7. Februar 1965 beendet, wo sich der folgende Vorstand bildete der sich die Aufgabe stellte den Verein durch das Abhalten von Übungsstunden wieder zu neuem Leben zu erwecken, Philipp Meier der seit 1957 zweiter Vorsitzender war, erklärte sich bereit das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen. Zweiter Vorsitzender wurde Hans Fückel, Das Amt des Rechners übernahm Georg Schneiker der bereits 3 Jahre ohne gewählt zu sein, sich als Kassierer betätigte, so daß der Verdienst an Georg Schneiker geht den Verein durch seinen persönlichen Einsatz in der Flaute am Leben erhalten zu haben. Zum Schriftführer wurde Jörg Olisch gewählt, der das Amt ohne Unterbrechung bis heute ausübt. Jugendleiter wurde Philipp Rückert. Zum Sportleiter wurde Rudolf Anthes gewählt. Fachwarte wurden Jörg Olisch, Klaus Roth, Giesela Greiner und Manfred Hoffmann. Als Beisitzer Betätigten sich nach dieser Jahreshauptversammlung die den Stetigen Aufschwung des Vereins ankurbelte Philipp Leissler der als Gründer sich nach dem zweiten Weltkrieg große Verdienste um den Verein erworben hat und Ehrenvorsitzender war. Georg Schaffner der ebenfalls Beisitzer wurde und mit dieser Aufgabe seine Vorstandstätigkeit im Rad und Rollsportvereins. begann und dann ab 1966 bis zu seinem Tode zweiter Vorsitzender war, Neben der voran gestellten Aufgabe, den Sportbetrieb wieder in Gang zu bringen, sollte versucht werden die angefangene Rollschuhbahn Fertigzustellen. Dies konnte da die Finanzierung fast überwiegend aus eigenen Mitteln erfolgen mußte erst 1968 erreicht werden.

Da auch unserem Verein mit der Einweihung der Riedhalle am 3o. Oktober 1965 einen besseren Übungsbetrieb ermöglicht wurde, hat der Sportbetrieb sowohl bei den Kunstradfahrern wie bei den Rollsportmädchen auf den Meisterschaften erste Erfolge gebracht. Die Kunstradfahrer werden von 1965 bis 1974 von Jörg Olisch und Klaus Roth betreut. Danach übernimmt Reinhold Meier die Abteilung bis 1980 Philipp Meier die Sportler betreut. Bei den Rollsportlern übernimmt Philipp Rückert die Abteilung von 1972 bis 1974, ihm folgt Erika Froidel, die von 1978 bis 1982 von Elfriede Behre unterstützt wird.

Durch die zunehmende Aktivität im Verein nahmen die Mitgliederzahlen stetig zu es kamen mit neuen Mitglieder auch neue Sportarten hinzu. So hat unser heutiger zweiter Vorsitzender Horst Küchler den Verdienst, daß seit dem Frühjahr 1971 eine Radballabteilung gegründet wurde. Da diese Sportart sehr kostenintensiv also teuer ist, war man im Vorstand nicht sehr über diese neue Sportart erbaute dies konnte jedoch durch die Aktivität und die Erfolge dieser Sparte schnell abgebaut werden. Durch die treibende Kraft von Horst Küchler ist diese Sparte zu einer Blüte herangewachsen die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde.

Durch den intensiven Tranigsbetrieb von Horst Küchler wurden nicht nur die Anfänger in die Lage versetzt an Meisterschaftsrunden teilzunehmen. Auch er und sein Partner Herbert Kreim der vom RMSC Rüsselsheim kommt und für Dornheim in Arbeitsgemeinschaft spielte zu Hohen sportliche Ehren gekommen. So haben die beiden Spieler jedes Jahr den Aufstieg von einer Spielklasse zur anderen die Meisterschaft gewonnen bis sie das höchste Ziel, die Bundesliga erreichten. In dieser höchsten Spielklasse der Bundesliga spielten die beiden Spieler aus eigenen Finanzmitteln zwei Jahre. Neben diesem Meisterschaftsrundenspielen die in fast allen großen Städten der Bundesrepublik ausgetragen wurden, spielte die Mannschaft mehrmals repräsentativ für Hessen. Durch den hohen Leistungsstand dieser beiden Spieler hat die gesamte Radballabteilung profitiert. 1978 Übernimmt Reinhold Meier die Abteilung er wird ab 1980 durch Erich Abraham unterstützt.

Im .Jahre 198o hat sich noch die Renn und Touristikabteilung gegründet durch Klaus Roth, diese Gruppe wurde Mitglied im Bund Deutscher Radfahrer da der Verband Solidarität keine dieser Sportarten betreibt. 1980 übernimmt Joachim Krüger die Abteilung.

1976 gibt Georg Schneiker sein Amt als Rechner aus Altersgründen ab, Reinhold Meier übernimmt sein Amt, ab 1982 unterstützt ihn Stefan Kimpel. Es wird die Hauskassierung eingestellt und Mitgiedsbeiträge per Lastschrift abgebucht.

Der Rad und Rollsportverein hat jetzt zu seinem 75 jährigen Bestehens vier Sparten und 144 Mitglieder, dies ist der Höchste Mitgliederstand in der Vereinsgeschichte. Was hierbei ganz besonders erfreulich ist, daß 80 % der Mitglieder aktiv Sport betreiben. Mehrere betätigen sich sogar in zwei und mehr Sparten unseres Vereins.

Ein fester Bestandteil unserer jährlichen Veranstaltungen ist seit 1979 das Durchführen einer Volksradveranstaltung, das immer am ersten Sonntag im September ausgetragen wird.

Weitere fest eingeplante Veranstaltungen sind die Vereinsmeisterschaften in allen Sparten, diese können jedoch Wetter und Termin- bedingt nicht vor Terminiert werden.

Autor.: Philipp Meier.

Mitgliederversammlung 2001
v. links nach rechts Wilfried Büdinger Ehrung für besondere Verdienste der Stadt Groß - Gerau,
Manfred Kunze Vereinsmeister RTF, Reinhold Meier 1. Vors.,
Stefan Kimpel Ehrung für besondere Verdienste der Stadt Groß - Gerau,
Jörg Olisch geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Mitgliederversammlung 2006 v. links. nach rechts,
 Harald Damster, Wilfried Büdinger, Wolfgang Hauf, Stefan Stein (Vereinsmeister RTF), Manfred Nold, die Mannschaft wurde zweite der Bezirkswertung.
Reinhold Meier geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Vereinsgeschichte ab 1983

Zum Vereinsjubiläum im September 2008

Ab 1987 übernimmt Reinhold Meier den Posten des 1. Vorsitzenden. Der seit 1981 als zweiter Vorsitzender wirkende Horst Küchler  ist bis 1996 im Amt, ihm folgt bis 2002 Manfred Kunze, seither wirkt bis heute im Amt Angelika Meier.

Seit 1987 ist Stefan Kimpel Rechner, im Jahr 2008 übernimmt Wolfgang Bobzien dieses Amt. 

Ab 1984 ist Bernd Altkemper Jugendleiter für drei Jahre, ihm folgt Klaus Roth bis Helmut Becker 1987 das Amt übernimmt. Von 1993 bis 1994 ist Erich  Abraham Jugendleiter. Ab 1994 ist Manfred Nold Jugendleiter, ab 2002 für drei Jahre Uwe Schulz, seit 2005 hat Jennifer Meier diese Aufgabe übernommen.

In der Kunstradabteilung findet der Wechsel von Philipp Meier krankheitsbedingt zu Reinhold Meier statt, lediglich von 2002 bis 2005 unterbrochen, in der Angelika Meier das Amt innehat.

Die Radballabteilung wird ab 1987 von Erich Abraham und Helmut Becker geführt, seit 2000 ruht die Abteilung.

Die Rollsportabteilung wird von Bernd Altkemper bis 1986 geführt, dann ruht die Abteilung, bis sie von Angelika Meier 2002 reaktiviert wird, zurzeit ruht die Abteilung.

Die RTF Abteilung leitet ab 1986 Manfred Kunze, im Jahre 2002 übernimmt Wilfried Büdinger das Amt. Ihm folgt 2006 Stefan Stein.

Ab 1987 wird das Amt des Pressewartes eingeführt. Bis 1990 vertritt Bernd Mischlich den  Verein, ihm folgt Katja Küchler, im Anschluss hält Anja Metzger bis 2008 das Amt inne.

Im Jahr 1985 wird die Einradabteilung gegründet. Als Trainer wird Karl Heinz Bohrmann gefunden, er arbeitet als Honorartrainer. Sein größter Erfolg war der dritte Platz in Langenlonsheim 1989 bei den Deutschen Meisterschaften im 6erEinradfahren der Juniorinnen. Im 4er und6er Einradfahren folgen mehrere Titel auf hessischer Bezirksebene und Südwestdeutschen Meisterschaften.

Die größten Erfolge erzielte die 6er Einrad Mannschaft 1989 mit jeweils ersten Plätzen bei den hessischen Bezirks- und den Südwestdeutschen Meisterschaften. Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften war die Regel. Die Mannschaften beendeten aus beruflichen Gründen 1991 ihre Laufbahn.

Die Kunstradabteilung erlebt unter der Leitung von Philipp Meier einen neuen Aufschwung. Als Honorartrainer ist Franz Kratochvil (Sen.) engagiert, das Entgelt wird von Sponsoren übernommen. Es werden einige Teilnahmen an Hessenmeisterschaften errungen.

Krankheitsbedingt tritt Reinhold Meier und Klaus Roth die Nachfolge von Philipp Meier an. Wenig später übernimmt Angelika Meier von Klaus Roth das Amt. Reinhold und Angelika machen den Trainerschein.

Im Jahre 1989 wird die Dreifeldhalle eröffnet, was zu einer wesentlichen Belebung der Abteilung beiträgt auch im Hinblick auf die Trainingsmöglichkeiten.

Im Jahr 1996 beginnt Jennifer Meier mit dem Kunstradfahren, sehr viele Freundinnen folgen ihr, darunter auch Laura Schulz.1997 beginnt Lars Woywod mit dem Training, er wird der erste Sportler unseres Vereins ,der 2001 in den Hessenkader berufen wird.

Ab 2002 sind Jennifer und Laura im Hessenkader, und das durchgängig bis 2007.

Alle drei Sportler waren ständige Teilnehmer der Hessenmeisterschaften. Im Jahr 2002 wurden dann Lars Woywod und Manuel Meier Hessenmeister und qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften in Korbach, konnten dort aber wegen Krankheit leider nicht starten.

Ab 2002 waren  Jennifer und Laura auch im 2erKunstradfahren ständige Teilnehmerinnen bei Deutschen Meisterschaften

Bei den Schülerinnen belegten sie 2003 den sechsten Platz .In diesem Jahr beendete Lars seine Laufbahn.

Bei den Juniorinnen wurden Jennifer und Laura siebte bei den Deutschen Meisterschaften in Gießen. Sie haben dann ihre Laufbahn beendet und stehen seither dem Verein als Trainerinnen zur Verfügung.

Im Jahr 2002 beginnt Marcel Jüngling mit dem Training, ein Jahr später folgt ihm Robin Stolz.

Ab 2005 sind beide im E-Kader, in dem Jahr wurden sie 2. bei der Hessenmeisterschaft im 2er.

Im 1er wurde Marcel 7. und Robin 11.Ab 2006 wurden sie im 2er in den Hessenkader berufen, seit 2007 sind sie sowohl im 1er als auch im 2er im Kader. Im Jahr 2006 wurden sie im 2er Hessenmeister in Baunatal. Im 1er wurde Robin 7. bei den Schülern B.

Bei den Schülern C wurde Marcel  dritter. Sie qualifizierten sich außerdem im 2er für die Deutsche Meisterschaft in Ludwigslust, wo sie dann 5. wurden.

Im Jahr 2007 wurden sie neben Kreis- und Bezirksmeister auch Hessenmeister (mit Hessenrekord). Es folgte der 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im 2er.

Im 1er wurde Marcel Hessenmeister und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft. Dort in Duderstadt belegte er den 13. Platz.

Robin wurde vierter bei der Hessenmeisterschaft.

Im 2er Kunstradfahren der Schülerinnen A wurden Julia Lemp und Licia Bobzien dritte.

Mit fünf Bezirksmeistern sind die Kunstradfahrer in heimischer Halle sehr erfolgreich.

Bei der Hessenmeisterschaft  in Ernsthausen wird im1er Schüler A Robin Stolz dritter und Marcel Hessenmeister. Im 2er werden sie Hessenmeister, bei der Deutschen Meisterschaft in Gutach fünfte.

Marcel wird bei dieser DM im 1er 14.

In dem Jahr vorher begann Alicia Stroche mit dem Training und hat sich für 2008 für die Hessische Nachwuchsmeisterschaft qualifiziert.

Am 1.Mai 1986 wurde die erste RTF Veranstaltung ausgetragen. Mit über 700 Startern war das die Größte der 21 folgenden Veranstaltungen, begonnen von Manfred Kunze.

Die RTF Abteilung war mit mehreren besten Platzierungen im vorderen Bereich der Bezirkswertung sehr erfolgreich. Ein Beispiel dafür ist in den letzten Jahren der zweite Platz in dieser Wertung im Bezirk.

Die Rollsportgruppe wurde 1988 beim Hessischen Rollsportverband angemeldet. Die Abteilung wurde wegen mangelnder Übungsleiter 1992 geschlossen.

Autor.: Reinhold Meier

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